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DiNable.

DIN 18040-2 · Barrierefreies Bauen

Ein Regelverstoß ist keine Fehlermeldung. Er ist eine Planungsentscheidung.

DiNable prüft IFC-Gebäudemodelle automatisiert gegen die DIN 18040 — und erklärt zu jedem Befund, welche Anforderung dahintersteht und welchen Bedarf sie abbildet.

Vorschau. Diese Seite zeigt den geplanten Funktionsumfang. Die Prüfung befindet sich in Entwicklung.

Grundrissausschnitt einer Türöffnung Die lichte Durchgangsbreite beträgt 78 Zentimeter. Die DIN 18040-2 fordert mindestens 90 Zentimeter. 78 VORHANDEN 90 MINDESTMASS
Lichte Durchgangsbreite · Angaben in cm
Anforderung nach DIN 18040-2, Abschnitt 4.3.3

Was DiNable zurückgibt

Drei Zustände statt rot und grün

Prüfwerkzeuge kennen meist nur bestanden oder durchgefallen. In der Praxis liegt der häufigste Fall dazwischen: Das Modell enthält die nötige Information nicht. Wer das als „konform“ ausgibt, erzeugt falsche Sicherheit.

Verstoß

Anforderung nicht erfüllt

Das Modell enthält ein prüfbares Maß, und es unterschreitet die Anforderung. Angegeben mit Ist-Wert, Soll-Wert, betroffenem Bauteil und der zugrunde liegenden Regel.

Konform

Anforderung erfüllt

Das Maß liegt vor und genügt der Norm. Nachvollziehbar dokumentiert samt geprüfter Regelfassung — für Bauantrag und Nachweisführung.

Nicht prüfbar

Angabe fehlt im Modell

Das Bauteil ist vorhanden, die nötige Eigenschaft fehlt oder ist nicht eindeutig. DiNable benennt, welche Angabe fehlt und wo sie im Modell ergänzt gehört.

Vom Modell zum Befund

Der Ablauf

DiNable greift dort an, wo ohnehin gearbeitet wird: im IFC-Export aus ArchiCAD, Revit oder einer anderen BIM-Autorensoftware.

  1. IFC-Modell hochladen

    Über den Browser, ohne Zusatzsoftware. Die Datei bleibt auf Servern in Deutschland.

  2. Struktur einlesen

    Jede Autorensoftware exportiert anders. DiNable erkennt die Herkunft und wertet die Bauteile entsprechend aus — oder meldet, wenn eine Angabe im Export nicht enthalten ist.

  3. Gegen die Norm prüfen

    Türbreiten, Bewegungsflächen, Bedienhöhen, Rampenneigungen. Jeder Befund ist einem Bauteil und einer Regelfassung zugeordnet.

  4. Befund im Kontext lesen

    Zu jedem Verstoß gehört die Erklärung, welcher Bedarf hinter der Anforderung steht. Wer versteht, wofür 90 cm nötig sind, plant die nächste Tür richtig — statt nur diese eine zu korrigieren.

Wer dahintersteht

Das Team

DiNable ist aus einer ausgezeichneten Masterarbeit an der Universität Stuttgart hervorgegangen und wird derzeit zu einem Produkt entwickelt.

Konzept & Fachlichkeit

Amelie Hofer

Architektin. Hat DiNable in ihrer Masterarbeit an der Universität Stuttgart entwickelt, ausgezeichnet mit dem BIM Champions Award 2025. Verantwortet das Regelverständnis und die fachliche Auslegung der DIN 18040.

Technik & Architektur

Martin Seifarth

Verantwortet die technische Umsetzung: Systemarchitektur, IFC-Verarbeitung, Betrieb und Datenschutz.

Integration & Systeme

Fabian

Verbindet DiNable mit der bestehenden Werkzeuglandschaft in Planungsbüros und sorgt für den reibungslosen Übergang aus dem BIM-Workflow.

Mitmachen

Zugang anfragen

DiNable befindet sich in Entwicklung. Wir suchen Planungsbüros und öffentliche Bauherren, die früh mitprüfen und mitgestalten wollen — besonders solche mit IFC-Exporten, an denen wir uns die Zähne ausbeißen können.